Die Funktion der Gelenke, Knorpel und Muskeln

Die menschlichen Bewegungen basieren auf dem Zusammenwirken von Muskulatur und Gelenken. Die Gelenke sind dabei die beweglichen Verbindungen zwischen den Knochen, die die Aufgabe haben, einen reibungslosen Bewegungsablauf zu ermöglichen. Dabei spielen der Knorpel mit der Gleitfläche und der Gelenkspalt mit der darin enthaltenen Gelenkschmiere eine wichtige Rolle. Innerhalb des Knorpelgewebes ist Glucosamin einer der wichtigsten Bausteine und zeichnet verantwortlich für Aufbau, Regeneration und Funktionserhalt des Knorpelgewebes. Entzündungen der Gelenke, die vielfach auftreten, sind dabei häufig die Folge einer Schwäche des Knorpels bzw. Bindegewebes. Sie beeinflussen die Beweglichkeit, was sich dann wiederum negativ auf das allgemeine Wohlbefinden des Menschen niederschlägt.

Knochen und das menschliche Skelett

Das menschliche Skelett besteht aus über 200 einzelnen Knochen. Seine Hauptfunktion ist es, den gesamten Körper zu stützen. Einzelne Knochen übernehmen zudem spezielle Schutzfunktionen: Die Rippen und das Brustbein schützen etwa Herz und Lunge, der Schädel schützt das Gehirn. Knochen bestehen im Wesentlichen aus Wasser, Kalzium, Phosphor und Magnesium. Eisen, Kalium, Natrium, Chlor und Fluor spielen darüber hinaus, allerdings nur in geringerem Maß, eine Rolle beim Knochenaufbau. Damit sich das gesamte Skelett bzw. die einzelnen Knochen problemlos entwickeln, sind in erster Linie Kalzium sowie Vitamin D notwendig. Um Vitamin D bilden zu können, ist Sonnenlicht notwendig. Fehlt Vitamin D im Organismus, hat dies zur Folge, dass das zusammen mit der Nahrung aufgenommene Kalzium nicht in die Knochen gelangen kann. Dabei ist Kalzium äußerst wichtig für die Mineralisierung bzw. den Aufbau der Knochen. Diesbezüglich kann davon ausgegangen werden, dass je besser die Mineralisierung der Knochen erfolgt, desto größer der Schutz vor im Laufe des Lebens auftretender Osteoporose ist.

Erkrankungen des Knochens: Wenn ein Knochen durch äußeren Einfluss oder mangels Knochenmasse bricht, spricht man medizinisch von einem Knochenbruch (auch Fraktur genannt). Bei der Heilung wächst der Knochen dann im Zuge der Knochenbruchbehandlung wieder zusammen. Neben dem Bruch eines Knochens können auch Erkrankungen von Knochen (Osteopathien) auftreten, wozu unter anderem Osteoporose, Osteochondrosis dissecans, Osteogenesis imperfecta oder Osteomyelitis (Knochenentzündung) zählen. Als Faktoren, die Osteoporose begünstigen, werden etwa genannt
– genetische Veranlagungen,
– Ernährungsweisen, die viele künstlich verarbeitete Kohlehydrate oder Fette und Öle beinhalten,
– Fettleibigkeit,
– ein starker Konsum von Tabak oder Alkohol,
– Mangel an Kalzium, Magnesium oder Vitamin K,
– endokrine Dysfunktionen,
– Bewegungsmangel.

Bezüglich der genannten Erkrankungen ist Vorbeugung bzw. Vermeidung das wichtigste Ziel, um es erst gar nicht zu gravierenden Schädigungen kommen zu lassen. Ist es jedoch zu Osteoporose gekommen, so zielt die Behandlung darauf ab
– den Verlust der Proteinmatrix und anderer strukturell wichtiger Knochenbestandteile zu verhindern,
– beschädigte Knochenteile möglichst optimal wiederherzustellen,
– die mineralische Masse des Knochens zu erhalten und
– ggf. über die Gabe von Kalzium und Magnesium den Abbauprozess aufzuhalten (wobei er hierdurch nicht gänzlich zu stoppen ist).